Wirtschaftskrise ?
Ich kann`s nicht mehr hören und ich lass mich von den Medien auch nicht mehr verrückt machen.
Natürlich gibt es Insolvenzen, Kurzarbeit usw...
Die gab es früher auch schon.
Wer veranlasst uns denn, dass die Geldbeutel geschlossen bleiben?
Die Panikmacher!
Politiker und Presse.
Das Sparpotential in Deutschland ist hoch und wird wohl eher mehr mit solchen Nachrichten.
Vom Sparen kurbeln wir unsere Wirtschaft nicht an.
Und das Wort Wirtschaftskrise, werde ich nicht als Wort des Jahres bewerten.
Mein Wort des Jahres lautet „Optimismus“
Tja, wenn es nicht so läuft wie vor Jahren, vielleicht müssen wir uns einmal fragen ob wir uns nicht festgefahren haben?
Es ist an der Zeit sich weiter zu entwickeln. Neue Wege zu sehen, Ziele setzen und dann anpacken.
Die, die das nicht verstehen wird es zerbröseln, auch ohne Wirtschaftskrise.
Ich hab mich freigemacht vom Massendenken.
„Bild dir deine eigenen Meinung!“
Freundschaft?
Was für ein großes Wort, was für ein noch größeres Gefühl!
Doch Freundschaft wird nicht von jedem gleich empfunden.
Das was du als Freundschaft spürst, ist für den anderen vielleicht eine nette Bekanntschaft.
Aber kann man sich so täuschen?
Nach so vielen Jahren?
Nach so vielen Gesprächen?
Nach so vielen schönen Stunden der Freude?
Stunden der Trauer?
Gespräche, Abende mit Emotionen, manchmal so intensiv tiefgründig, manchmal so herrlich oberflächlich bei einer Flasche Wein oder einem guten, gemeinsam gekochten Essen.
Ab wann beginnt die Freundschaft und endet die Bekanntschaft?
Es ist doch immer wieder erstaunlich wie schnell vergessen ist, wenn ein Paar sich trennt. Da kann sich der eine Teil noch so schäbig verhalten haben, mann hat dich wochenlang bemitleidet und gesagt :„ Sei froh dass du dieses Arschloch los bist“
Und dann verlierst du diese Freundschaft doch, weil dein Ex mit den Männern befreundet ist und näher wohnt als du.
Und Fremdgehen wird ja immer noch bei Männern als Heldentum angesehen.
Ja und im übrigen bist du jetzt Single und Konkurrenz.
Aber dass du an diesen Männern, die dich vereinzelt ja schon während der bestehenden Beziehung angebaggert hatten, gar nicht interessiert bist, ist in dem Moment nicht wichtig.
Du bist die Gefahr!
Willkommen im Leben....
Mr. Right
Jahre lang glaubt man immer den richtigen Weg gegangen zu sein.
Doch eines Tages geschieht etwas mit dir, und du wachst auf, und auf einmal sieht man klar.
Es ist auf einmal so einfach. Ja, warum erkennt man das erst jetzt?
Mein Leben besteht, seit ich denken kann hauptsächlich daraus, den richtigen Mann zu finden. Eine erfüllte Partnerschaft zu führen. Liebevolles Miteinander, Zuneigung, Vertrauen, Leidenschaft, Treue, Harmonie.
Dabei bin ich immer wieder auf die Nase gefallen. Ich kann froh sein, dass diese dadurch nicht noch größer geworden ist.
Sicherlich kann ich auf ein spannendes miteinander zurückblicken, denn meine Männer waren immer das, von denen die anderen Frauen träumten.
So war das Bild meines Traumboys:
groß, gutaussehend, schlank, vermögend, gebildet, intellektuell, mal mehr, mal weniger.
Da ich eine starke und unabhängige Frau bin und dazu noch das Mysterium Sternzeichen Fisch, fiel mir es immer leicht, das zu bekommen was ich wollte.
Aber zu meiner Verwunderung, musste ich irgendwann herausfinden, dass diese Männer ein ziemliches Problem haben, wenn starkes Weib gar nicht mehr stark sein will.
So nach ca.3 bis 4 Jahren war's dann auch schon vorbei. Entweder, der Typ entwickelte sich zum Riesenarschloch, oder er glaubte, ein Weib würde ihm nicht genügen.
Das hat man nun davon, wenn man auf diese Art von Mann steht. Der coole unwiderstehliche Macho bei dem man immer den weichen Kern sucht. Vergebens!
Lange denkt man „ warum ist das so, warum geht das nicht auf Dauer gut, warum lässt man sich immer wieder verletzen, klein machen oder betrügen?“
Heute nach so vielen Jahren habe ich eine Antwort darauf gefunden:
weil man selber nicht in seiner Mitte ist!
Was bedeutet das?
Vergleichen wir einen Swarovskistein mit einem Diamanten.
Der Swarovskistein, braucht Licht um zu leuchten.
Ein Diamant leuchtet von alleine.
Wenn wir nicht in unserer Mitte sind, uns nicht wirklich selber vollkommen lieben und akzeptieren, suchen wir immer ein Leuchtmittel, das uns noch mehr zum Strahlen bringt. Und das sind besagte Männer.
Männer, die selbst ein riesiges Problem mit sich herumtragen, aber gelernt haben, durch geschicktes Überspielen ihr mangelndes Selbstbewusstseins zu kompensieren.
Nachdem man sich selbst nicht grün ist, vielleicht sogar ohne es zu merken, verfallen wir diesem Schauspiel.
Genauso, wie derjenige auf unser Schauspiel hereinfällt. Und so fällt man gemeinsam auf die Nase. Nämlich dann, wenn einer merkt dass da was schief läuft.
Jeder genießt eigentlich nur die Oberfläche des anderen. Sobald es dann zu menscheln anfängt, fliegt einer der beiden auf. Das kann durchaus Jahre dauern.
Aber wann bemerkt man einen Unterschied?
Wann weiß man, dass es diesmal anders ist?
Wahrscheinlich gibt es da keinen Leitfaden.
Eine liebe Freundin von mir, die diesen Weg schon gegangen ist, sagte mir einen wichtigen Satz, den ich mir verinnerlicht habe:
„ Gib nie mehr, als du zurückbekommst! “ Einfach was? Aber wahr!
Ich musste eine Weile darüber nachdenken, denn ich gebe in einer Partnerschaft sehr viel und erwarte nichts. Dass ist definitiv falsch.
Eine Partnerschaft muss ein Geben und ein Nehmen sein.
Dann erkennt man auch ob das Gegenüber bereit ist für ein Miteinander. Ich habe oft das Fundament der Partnerschaft gebaut bis ich keine Kraft mehr hatte und alles wie ein Kartenhaus eingefallen ist.
In den letzten 6 Monaten hatte ich viel Zeit darüber nachzudenken, denn ich war gezwungenermaßen das erste Mal in meinem Leben Single.
Drei Monate litt ich schrecklich unter einer Trennung nach Jahren des angeblichen Glücks. Und ich musste erkennen, dass wieder nur ich es war, die dieses Fundament gebaut hatte.
Nach drei Monaten begannen sich mein Körper und meine Seele zu erholen.
Ich war unglaublich dünn geworden aber ich fühlte mich gut. Ich begann wieder mit dem Joggen. Ich aß wieder und hatte Kraft.
Noch einmal zwei Monate später hatte ich das Gefühl einiges begriffen zu haben.
Ich verabredete mich wieder und flirtete.
Doch schon nach den ersten Telefonaten oder sogar Treffen merkte ich, dass diese Männer nicht das Richtige waren. Es waren die gleichen Typen die ich genau nicht mehr wollte. Wieder die, die sich kein Bein rausreißen würden.
Ich bemerkte, ich hatte mich ein wenig verändert, denn ich sah kein zweites Mal hin, konnte mir aber nicht erklären warum.
Bis zu dem Tag an dem Ich Mr.Right traf.
Dieser kam so plötzlich und war so anders als alles zuvor.
Er entsprach rein gar nicht meinem alten Muster. Aber er war so galant, so aufmerksam, seine Art war so fein. Er sah mich nur einen Tag und wusste alles über mich, ohne dass ich etwas erzählen musste. Er trägt sein Herz auf der Zunge. Und ich hatte nicht einen Moment das Gefühl, dass er sich verstellte, mir etwas vormachte. Er war er, authentisch.
Er bemühte sich um mich. Ich musste nichts tun, nur ich sein!
Er sagte Flüge ab, verschob wichtige Termine nur um sich Zeit für uns zu nehmen.
Nach den ersten Treffen, hatte ich das Gefühl, das Mann direkt von Himmel kam.
Aber was mir so bewusst wurde, war, dass ich genau das annehmen konnte.
Warum störte mich auf einmal nicht, dass er weder wie ein Bossmodel aussah oder die coolness mit der Muttermilch bekommen hatte?
Ich musste an Cate Blanchatt denken, diese schöne Frau, die doch so glücklich mit ihrem Mann ist, der nicht wie ein Filmstar aussieht. Ja, weil diese Frau in ihrer Mitte ist. Sie strahlt ohne Licht. Sie kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Auf das Wertvolle im Menschen. Und genau das macht „Mann“ dann wieder schön.
Mir fiel auf einmal auf, welch schöne Augen Mr Right hat, welch schöne Hände, wie gefühlvoll er sich ausdrückt. Wie wundervoll er doch küssen kann.
Auf einmal war ich ganz Frau!
Und eines war mir nun klar. Ich hab mich gefunden. War nun wieder ganz bei mir.
Und ich weiß nun, „Veränderungen vollziehen sich nur, wenn wir etwas machen, dass gegen alles verstößt, was wir sonst gewohnt sind“ ( Paulo Coelho)
Warum darf eine intelligente Frau nicht schön sein?
Gestern war wieder so ein Abend mit besonderem Anlass, Akademikertreffen in einem auserwählten Ambiente mit Rahmenprogramm.
Schon beim Eintreten war klar, "Mann" ist in der Überzahl. Gut, das ist ja gar nicht so unangenehm.
Die Herren der Schöpfung waren zum gößten Teil in feine Anzüge gekleidet. Welch ein Augenschmauss, Mann mit grauen Schläfen im Armanianzug.
Doch was mit auffiel , und das beobachte ich häufig, sind die teilweise schlecht oder geschmacklos gekeidete Damen!
Also am Geldbeutel kann es nicht liegen, denn die Ware die sie da tragen, ist gute Qualität, nur so kann sie Modejahrzente überstehen.
Ich frag mich wer diese Frauen berät. Lesen diese Frauen den ganzen Tag nur Fachliteratur, Verträge oder Analysen? Lesen sie das auch auf dem Örtchen?
Dabei werden wir doch überschwemmt von Toilettenzeitungen wie Instyle, Glamour, Madame oder Vouge, um nur einige von den Vielfachen zu nennen.
Neben mir steht ein hübsches Mädchen, keine 30 Jahre alt, in ihrem Konfirmantenkostüm. Sicher hatte sie damals mehr gewogenen, denn die Jacke ist locker eine Nummer zu groß, das wenige Make up ist schlecht und verwischt.
Gegenüber läuft eine Dame mittleren Alters vorbei, die sich mit ihrer Gaderobe von den anderen abhebt. Jacke und Hose passen zusammen und in die Zeit. Das Make up ist dezent aber perfekt. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht, bis zu dem Moment als mein Blick auf die Schuhe trifft. No Go! Schuhe in Weinrot zu orangeroter Hose mit beigfarbener Blütenjacke und.... schwarzer Handtasche. Aber nicht nur die Farbe sticht mich in mein Modeherz sondern auch die Form. Die Spitze kantig und der Absatz, -der Absatz, -ich weiss gar nicht wie ich den beschreiben soll!
Wie der Eifelturm, ja genau, unten viermal so breit wie oben. Ich musste mir echt auf die Zunge beißen, um sie nicht darauf anzusprechen.
Vielleicht klingt das ja alles sehr oberflächlich von mir, aber es macht mich traurig, wenn ich Frauen sehe, die schön sind und nichts aus sich machen. Man hat es doch so viel leichter als Frau, wenn uns unser Gegenüber attraktiv findet und oft sind es nur Kleinigkeiten die große Veränderungen bewirken und natürlich Geschmack und Stil!
1A Promis
Da endet mal wieder die Ehe eines 1a Promi.
Ein so glamouröses Paar. Beide Superstars und beide so schöne Menschen. Zwei gesunde Kinderchen und eine Ehe wie im Bilderbuch, oder besser „in love“ im privaten Fernsehen.
Aber...
Nach kurzer Zeit das Aus. Die Scheidung!
Oh,so was aber auch!
Tja, dass kommt wohl in den besten Familien vor.
Niemand, egal wie schön oder wie reich er auch sein mag, vor einem Ende, ist keiner gefeit.
Beziehungsgestörte sind überall zu finden.
Nicht nur direkt vor unsere Haustür.
Da glaubt man, dass es denen, die alles haben, glücklich sein müssten?
Nein, so ist es halt dann doch nicht.
Und es verbindet uns mit den Stars.
Ihre Tiefs mehr als die Hochs.
Ja, wir finden uns alle darin wieder und sagen uns dabei: „ Siehst du? Ich hab's doch gleich gewusst, wer sich so zur Schau stellt, dass kann doch nicht gut gehen.“
Wir kochen alle nur mit Wasser. Ob reich, ob schön, ob prominent ob Bauer oder Arbeiter.
Alle müssen wir uns den Herausforderungen der Beziehung stellen. Jeden Tag aufs Neue.
An jeder Ecke lauert die Gefahr, die uns lockt, mit einem Lächeln will sie uns verführen.
Sie signalisiert uns Liebe und Zuneigung, Lust und Leidenschaft.
Doch wenn wir ehrlich sind: alle neuen Besen kehren gut. Nach einer gewissen Zeit haben wir doch das Gleiche wieder? Den Alltagstrott.
Was nun?
Wieder um die Ecke linsen und etwas Neues erspähen?
Oder sich klar darüber werden, dass es nur an uns selber liegt, Spannung in unseren Alltag zu bringen. Nicht immer nur etwas von anderen zu erwarten sondern selber tätig werden.
Nur wir selbst können etwas ändern. Und sei es nur die Sichtweise.
Denn wir dürfen nicht vergessen, unser Gegenüber war auch einmal derjenige der uns da angelächelt hat und uns faszinierte.
Warum mag ich Menschen nicht....
Dass ich ein Einzelgänger bin, ist den meisten Personen die mich ein wenig kennen klar.
Doch wie ist es dazu gekommen?
Die Erklärung ist einfach.
Der Großteil der Menschheit ist dumm, ignorant, prollig, liebt es, sich durch Geschichten oder Märchen zu profilieren, versucht es jedem Recht zu machen und hängt dafür sein Fähnchen in den Wind.
Außerdem haben die wenigsten Anstand und keine Kinderstube.
Wäre der Knigge nicht schon geschrieben, würde ich das tun.
Doch es gibt auch den geringen anderen Teil der Menschheit.
Dieser ist intelligent, und dafür muss er nicht studiert haben. Doch vor allem sind diese Menschen volkommen in ihrer Mitte. Sie haben für sich ihre Ziele erreicht oder sind dabei diese umzusetzen.
Sie blicken nach vorne, nicht nach hinten oder zur Seite um nachzufragen, wie der Rest der Menschheit darüber denkt.
Sie sind oft unbequem, da sie Dinge an- und aussprechen, die andere vielleicht nicht hören wollen.
Somit grenzen sie sich von der Masse ab. Denn auf Dauer will sich das ein ignoranter Mensch nicht antun.
Ich finde Menschen, die sich trauen so zu leben, wundervoll.
Diese Menschen sind sehr wertvoll, da sie über ihre Sichtweise der Dinge oder Situation sprechen.
Anstatt Aussagen oder Beobachtungen persönlich zu nehemen, sollte man darüber nachdenken, denn es ist oft eine Sichtweise die der eigenen abweicht.
Ich habe mich vor vielen Jahren davon freigemacht, anderen gefallen zu wollen. Ich bin unbequem und verdammt ehrlich.
Das kommt nicht immer gut an.
Ich wirke oft umheimlich stark, arrogant und schiebe eine Mauer vor mir her.
Doch es gibt kein größeres Geschenk für mich, als wenn jemand einen Meisel in die Hand nimmt und beginnt diese Mauer einzureißen. Denn das, sind genau die Menschen, die mir wichtig sind!
Kikii in the City
